Zyklen der Natur!
Haut- und Haarwuchs, Hormon- und damit ausgelöste Stimmungsschwankungen, Menstruation, Zellregeneration, Zellalterungsprozesse…
Biologische Einheiten unterliegen natürlichen Zyklen.
Universum, Mutter Erde, Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft sind davon nicht ausgenommen – alles “pulst”, alles schwingt.
Sein oder Nichtsein, trainieren oder nicht trainieren?! Eine existenzielle Frage für passionierte Sportler.
Woran erkenne ich die beste Zeit für das Training?
- Die beste Trainingszeit ist die, an der du dich am wohlsten fühlst.
- Destruiere das Dogma vom vollen Bauch und vollen Energiespeichern.
Nahrungsaufnahme unmittelbar vor dem Sport kann die Leistung mindern.
Der Organsimus ist mit der Verdauung beschäftigt.
Du befindest dich während und nach der Verwertung der Speisen in einen Blutzuckerloch und Leistungstief.
Du bist müde, deine Leistung wird extrem beschränkt.- Sogenannte “biorythmische”Leistungskurven können “durchbrochen” und verändert werden.
- Achte auf deine Psyche. In der Regel blockiert dein „(Un)Willen“ die zu erbringende sportliche Performance, nicht der Körper!
- Richte dich niemals nach zeitlichen Vorgaben eines Trainers.
- Wenn du schnell Fett verbrennen möchtest, solltest du jedoch wenigstens 1x in der Woche frühmorgens auf nüchternen Magen trainieren.
Kombiniere an diesen Tagen das Gewichtstraining möglichst zeitnahe mit dem Ausdauertraining.
Beginne stets mit dem Gewichtstraining.- Reprogrammierung, es bedarf Zeit und ist durchaus machbar.
Der Körper kann auf bestimmte Zeiten konditioniert werden – er ist adaptionsfähig- Führe deinen Organismus langsam an die erwünschte Trainingszeit heran.
- Unterscheide zwischen Unvermögen und Unlust. Fehlende Lust ist nicht gleich verminderte Leistung
On and Off – Lust und Unlust – der kleine Unterschied.
- Beachte die Signale des Körpers.
- Unterscheide zwischen psychischer, physischer Müdigkeit und wirklicher Krankheit.
- Instinktives. Manchmal fühlt man sich müde und schwach.
Begonnen mit der Aktivität, verschwinden die subjektiven Symptome binnen kürzester Zeit.- Spring über deinen Schatten, überwinde die inneren Stimmen und trainiere trotz Lustlosigkeit oder subjektiv empfundener Müdigkeit.
Sollten die Symptome nicht abklingen, kannst du das Training immer noch rechtzeitig abbrechen und zum letzten Punkt wechseln (* Siehe unten).
Keine Lust zu haben bedeutet nicht unbedingt, dass keine Leistung erbracht werden kann.- Vaskuläre Kopfschmerzen (Spannungskopfschmerzen bedingt durch innere „Spannungen“ als auch muskuläre Spannungen) sollten dich nicht aufhalten.
Kopfschmerzen psychosomatischer Art verschwinden oftmals bei bzw. nach körperlicher Betätigung.- Bei Krankheit solltest du nach dem Gefühl/Empfinden entscheiden.
Grundsätzlich benötigt dein Körper sämtliche Energien, um vorhandene Erreger oder Verletzungen zu heilen.
Sport und ein postives Körpergefühl helfen auf mentaler Ebene.
Ist die Psyche positiv gestimmt, hat das unmittelbar nachweisbaren Einfluss auf die körperliche Regeneration.
Depressionen verzögern den Heilungsprozess oder führen zu einer Erkrankung.- Geht es dir um reinen Muskelaufbau, solltest du an schwachen und kranken Tagen leicht trainieren, wenn überhaupt.
Schweres Training wird zu nichts führen, da du die erforderlich Leistung (Zum Aufbau) nicht aufbringen wirst und kannst.- Solltest du weniger Kraft und Energie beim Sport verspüren, modifiziere das Programm und passe es an deine momentanes Energieniveau an.
Schalte einige Gänge zurück.- Wenn du dich sehr schlecht fühlst, sollte das Training ausfallen. * Siehe unten.
- Bei akuten Infekten mit erhöhter Temperatur ist Sport ein No-go!
Dein Herzmuskel kann sich entzünden. Das Ende deiner sportlichen “Karriere”..- * Nutze regenerative Möglichkeiten wie Sauna, Stretching, leichtes Cardiotraining, zur Erholung.
Trainingszeit – Früh, nachmittags oder spätabends?
Das Märchen vom effektiveren Nachmittagstraining (Ermittelt durch den Biorythmus) wurde mittlerweile revidiert.
So mannigfaltig unsere Erscheinungsbilder, so vielfältig die Bandbreite der individuellen Trainingszeiten.
Allumfassend lässt sich sagen, dass die meisten Menschen effektiv zwischen 15 und 20 Uhr trainieren und die beste Leistung erbringen.
Verwunderlich, nahezu magisch?
Nein!
Denn zu dieser Zeit ist die tägliche Arbeit vollbracht, man hat sich mit Kalorien aufgeladen, der Tag nähert sich dem Ende – Raum für Freizeit und Entspannung.
Wir haben es mit einer gesellschaftlichen Programmierung des Leistungszeitpunktes zu tun.
Diese hat nichts mit unserer eigentlichen Leistungskurve zu tun.
- Die althergebrachte Leistungskurve sollte nicht als Maßstab für die eigene Leistungsfähigkeit angesehen werden.
- Dein Lifestyle und dein individueller Stoffwechsel prägen deine Leistungskurve.
- Teste einfach verschiedene Trainingszeiten. Achte dabei aber darauf, dass die äußeren Faktoren nahezu gleich sind.
Faktoren, die unmittelbaren Einfluss auf deine Leistungsbereitschaft ausüben.
- Zu wenig oder zu viel Schlaf.
- Nahrungsmittelzufuhr im zeitlichen Zusammenhang mit dem Workout. Insbesondere Kohlenhydrate sollten eingeschränkt werden
- Entkräftung durch schwere körperliche oder mentale Arbeit.
- Umwelteinflüsse (Smog, Klimaanlage, schlechte Lüftung im Büro, etc.).
- Allgemeines Burnout-Syndrom.
- Depressionen.
- Spannungskopfschmerzen
- Migräne
- Chronische Müdigkeit.
- Wetterfühligkeit.
- Arzneimittel- Drogeneinahme.
- Seelischer Stress.


