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You Are Here: Home » Allgemein » Obssaft reloaded.Die Neuerfindung des Obssaftes. Von Fruchtzuckerbomben, Tarntechnologie und negativen Blutfettwerten.


Essenz

  • Wähle ein Produkt aus Direktsaft, Fruchtpüree oder Fruchtmark, ohne weitere Zusätze.
  • Meide Smoothies, denen Fruchtzucker, Zuckerarten, Joghurt, Milch oder andere Zutaten beigemengt wurden.
  • Nimm dir Zeit und genieße deinen Smoothie, ein Obssaft sollte jedoch sollte genügen.
    Eine ausgewogene Mahlzeit verhindert die schnelle Aufnahme des Zuckers und die damit einhergehenden negativen fettspeichernden Effekte.
    Der Smoothie (Fruchtzucker) begünstigt die rapide Einlagerung, der konsumierten Fette und Kohlenhydrate, die zeitgleich verzehrt werden!
  • Meide daher die Einnahme eines Smoothies in Kombination mit einer fett- oder kohlenhydrathaltige Mahlzeit.
    Die Mahlzeit sollte gesund und ausgewogen sein, dein Blutbild wird ansonsten negativ beeinflusst.
  • Belohne dich lieber mit einem frisch gepressten Obstsaft – ganz nach der Oldschool.
  • Der Obstsaft ist frisch, schmeckt ausgezeichnet, enthält Ballaststoffe, die die Verstoffwechslung verlangsamen und mit etwas Glück auch Vitamine.
  • Warum viel Geld für haltbar gemachtes Obst zahlen?
Leidest du unter hohen Blutfettwerten (Cholesterin,Triglyceride, LDL-Cholesterin)?
 Meide sämtliche Fruktose für einige Wochen und prüfe deine Blutfettwerte erneut.
 Du

wirst mit Erstaunen feststellen, dass sich die Blutfettwerte (Cholesterin,Triglyceride, LDL-Cholesterin) zum Positiven verändert haben.
Wundersames ist geschehen und das, obwohl doch Obst soooo gesund ist ;-)

Überteuertes flavorisiertes (Zucker)Wasser (über)flutet weiterhin Supermärkte, Mägen und die Kassen der Hersteller.

Heuer, prescht Neues auf die führende Obstvertilgernation zu.
Vorübergehende Existenz auf Erden schmückend, verlängernd, heilend und positives Biofeedback verschaffend – so die indoktrinierenden Werbeversprechen.

Garten Enden war gestern, es lebe die Büchse der Pandora.
Generation X(odus), Smoothies – die überflüssige und teuflische Wiedergeburt des Obstsaftes.

Smoothies, gesund, frisch, mannigfaltige Resultate, je nach Inhalt der virtuell suggerierten Wirkung.

Sie fördern die Gesundheit, klären den Geist, energetisieren, tonisieren, stimulieren, beruhigen, etc..
Gesundheit, Emotion und Zustand. Brainfood, endlich minuziös planbar durch Säfte, so jedenfalls die Werbung!

Dukatenesel
Man höre und staune, zahlreiche “gesundheitsbewusste” Menschen sind gut und gerne bereit für einen Smoothie (250 ml) 2,00 – 3,00 Euro auszugeben.
Empfehlenswerte Smoothies kosten im Durchschnitt 6,00 – 10,00 Euro je Liter!
Die gleiche Menge frisches Obst würde mit circa 3 Euro zu Buche schlagen, aktive Vitalstoffe enthalten, sättigend wirken und die Sinne schärfen.
Vital- und Ballaststoffe, Sättigung, olfaktorisches, haptisches, visuelles und gustatives Sinnesfeuerwerk inklusive.

Smoothies, moderne US-Stealthtechnologie!

Tarnkappenbombe

Eine Flasche Obst- oder Gemüsesaft (250ml) enthält im Durchschnitt 150 Kalorien.
Softdrinks, auch Cola, enthalten häufig die gleiche Menge an Kalorien.
Wissenschaftlich betrachtet ist „das Beste der Frucht“, der Fruchtzucker, in hohen Mengen nicht gesünder als normaler weißer Haushaltszucker.
Im Gegenteil, weißer Haushaltszucker hat keine negativen Auswirkungen auf die Blutfettwerte.

Teufelskreis

Fatale Auswirkungen hat der so „gesunde“ Fruchtzucker, auf die Blutfettwerte und den Fettstoffwechsel.
Studien der University of Texas konnten belegen, dass die Umwandlung von Zucker zu Fett durch Fruchtzucker extrem beschleunigt wird.
Trinken wir einen Smoothie oder Fruchtsaft zur Pasta, werden wir automatisch schnell und effektiv Fett einlagern.
Biochemisch bleibt dem Organismus keine andere Möglichkeit.
Säfte sollten generell nicht mit Mahlzeiten genossen werden.
Zum Fettstoffwechsel- oder Cardiotraining sind Säfte ebenfalls Tabu.
Unsere Vorfahren, die Jäger und Sammler, unterbrachen die damalige Jagd auch nicht, um sich mittels Gelpack oder einer Apfelsaftschorle zu stärken.
Trotz der fehlenden Energie haben sie das Überleben der Menschheit sichern können ;-)

Massentränke

Billige industrielle Smoothies verwenden Saftkonzentrate als Grundlage, die mit Wasser verdünnt werden.
Aromastoffe, große Mengen Zucker oder Fruchtzucker, Süßstoffe, ausgepresstes Fruchtfleisch, Orangenzellen, Kokospulver, Apfelpektine, alles ist erlaubt.
Banane, eine beliebte Basiszutat, verleiht dem Billigsmoothie die sämige Konsistenz.
Da der Gesetzgeber  die Inhaltsstoffe von Smoothies nicht genau definiert hat, solltest du die die Inhaltsangaben des Smoothies genau betrachteten.

Warum wir so gerne Schnäppchen Jagen. Das limbische System und seine Auswirkung auf unser alltägliches Verhalten.

Labyrinth

Zuckerhaltige Flüssigkeiten (Softdrinks, Smoothies, etc.) werden sehr schnell verdaut – können nicht sättigend wirken.
Sie führen immer zu einer rasanten und überhöhten Insulinausschüttung.
Als Endergebnis stellt sich eine baldige Heißhungerattracke auf Süßes ein.
Der Körper speichert die überflüssig zugeführte Energie sofort in die Fettdepots.
Smoothies können Wegbereiter für Diabetes Typ 2 sein, wenn sie frequent eingenommen werden.
Nutzen und Schaden von Smoothies oder Fruchtsäften sollten von Übergewichtigen abgewogen werden. Smoothies sind nichts weiter als leere, dickmachende, Kalorien.

Frisches Obst hat klare Vorteile, da Aufgrund des Volumens zur Sättigung beigetragen wird.

Smoothies manifestieren den Verlust der Esskultur und erweitern die Kluft zu natürlichen Lebensmitteln.
Das fehlende Kauerlebnis minimiert unsere gustative, ohnehin schon verkümmerte, Wahrnehmung.
Wichtige Sinneseindrücke, werden  durch schnelles Trinken ersetzt, bei dem der Geschmack nicht wirklich realisiert werden kann.

Harte Schale

Bei vielen Obstsorten liegen die Vitamine unter der Schale oder im Bereich darunter.
Schale und Kern werden nicht verarbeitet, der Vitaminanteil vermindert sich stark .
Smoothies müssen zur Haltbarmachung erhitzt, pasteurisiert, werden.
Noch bestehende Vitalstoffe reduzieren sich dadurch auf ein Minimum.

Schwere Kost

Ballaststoffanteile halten sich im geringen Bereich von 1 – 5 Gramm je 100 Milliliter auf.
Obst liefert, bei gleicher Menge, dreimal so viel an Ballaststoffen.

Klicke hier und erfahre, warum du als Frau mit dem Konsum von Zuckerhaltigem sehr vorsichtig umgehen solltest.

Ein guter Smoothie

  • Hoher Anteil von püriertem Obst oder Gemüse, wenigstens 50%.
  • Obst und Gemüse sollte stückigen Naturells sein.
  • Keinerlei Zuckerzusätze wie Fruktose, Glukose, Zucker.
  • Keine Zusatzstoffe
  • Keine isolierte Nährstoffe (Vitamine, etc.).
  • Flüssigkeit sollte nicht durch Wasserentzug konzentriert sein.

Fazit

Es ist völlig Banane, ob Smoothies oder Fruktose, mit dem Verfasser ist dahingehend nicht gut Kirschen essen.
Lassen wir uns nicht von der Industrie veräppeln, für einen Apfel und ein Ei bekommen wir Frisches, Äpfel kann man einfach nicht mit Birnen vergleichen.

Wer dennoch in den sauren Apfel beißen möchte, der sägt am Aste auf dem er sitzt.
Denn, wie man sich füttert, so wiegt man. Dennoch ist es vielen Menschen Wurst, dass ihnen die Industrie Käse verkauft;-)

Wie sprach einst Nietzsche so feinsinnig:
Du musst nicht nur mit dem Munde, sondern auch mit dem Kopfe essen, damit dich nicht die Naschhaftigkeit des Mundes zugrunde richtet.

In diesem Sinne wünsche ich eine “fruchtbare” Woche ;-)

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