
In Bier-, Softdrink- und Energydrink-Dosen, wurde Bisphenol A nachgewiesen.
Ein Labor, vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) beauftragt, fand je Dose 0,3 und 8,3 Mikrogramm Bisphenol A.
Der gemessene Gehalt, lässt keinerlei Gesundheitsschäden befürchten.
Der Schadstoff bewirke jedoch eine Gesamtbelastung des Menschen mit Bisphenol A.
Bisphenol A wirkt dem weiblichen Sexualhormon, Östrogen, ähnlich und kann somit Männer impotent oder unfruchtbar machen!
Ein erhöhter Östrogenspiegel kann bei Frauen zur Bildung von Brustkrebs führen!
Bei Muttertieren führte der Schadstoff, schon in geringsten Konzentrationen, zu Organismusmissbildungen (bei Föten), Fruchtbarkeitsschäden und zu beeinträchtigter Gehirnfunktion.
Herz- Kreislauferkrankungen, Sexualstörungen und Diabetes wurde beim Menschen zusammenhängend mit Bisphenol A festgestellt.
Bisphenol A findet man unter anderem auch in Schnullern, Babyflaschen, Plastikspielzeug, Konservendosen, Zahnfüllungen und Thermopapier.
Nun wird es auch in Getränkedosen verwendet.
Es konnte nachgewiesen werden, dass sich das Bisphenol A aus dem Epoxidlack in die jeweilige Flüssigkeit überträgt.
Der BUND forderte die Bundesregierung auf, den Einsatz Bisphenol-A-haltiger Kunststoffe wie Polycarbonat, Epoxidlacke und -harze zu verbieten. Insbesondere Gegenstände, die berührt werden (Hautkontakt) oder die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen.
Kanada und einige Staaten der USA verbieten jetzt schon den Einsatz der Bisphenol-A-haltiger Kunststoffe aus Polycarbonat.
Sie dürfen nicht mehr für die Herstellung von Babyflaschen verwendet werden.